Seltsame Träume, Teil sieben: Vampir-LARP

Dieser Traumbericht wird wohl etwas kürzer und Detailärmer als sonst. Das ganze liegt schon ein bisschen länger zurück, aber ich wollte es dennoch hier posten.

Bei dem Traum handelte es sich um eine Art Vampir-LARP. Wir, also die Spieler, stürmten zu Beginn ein Schloss, das im Dorf in dem ich die Realschule besucht habe stand. Aber nicht das Schloss das tatsächlich in dem Dorf steht, sondern die Traumvariante eines Animeschlosses, das ich wohl in letzter Zeit zu ft gesehen habe.

Das Schloss war schnell erobert. Ohne Gegenwehr. Der Großteil der Spielercharaktere nahmen schnell alles an Waffen und Zeug und verschwanden wieder um Irgendwoanders eine Basis einzurichten. Ein paar jedoch blieben im Schloss und richteten sich dort ein. Diesen schloss ich mich an. Die beiden Lager waren dann miteinander verfeindet. Weiterlesen „Seltsame Träume, Teil sieben: Vampir-LARP“

Mein Mantel

Ich trage nun seit grob fünf Jahren den selben Mantel. Seit Anfang an reize ich dabei den Zeitraum in dem ich den Mantel tragen kann voll aus.

Jedesmal, wenn ich in gespielter Eitelkeit etwas gesagt habe wie: Ich bin ein Manteltier, oder andere Dinge die dem Mantel oder dem Tragen dessen, Signifikanz zugesprochen hat, habe ich ein wenig mehr meiner Identität daran aufgehängt.

Der Mantel ist mir inzwischen sehr wichtig geworden. Dabei habe ich ihn nicht einmal modifiziert. Ich habe keine Patches aufgenäht oder andere Verzierungen vorgenommen. Ein persönlicher Stil kommt an sich nur durch ein Gesamtbild zu Stande. Aber trotzdem hat er für mich hohen sentimentalen Wert. Er ist wichtiger Teil meiner Selbstdarstellung, und ich bin eben ein Mensch dessen Persönlichkeit in vorgefertigten Dingen „von der Stange“ steckt, oder zumindest stecken kann.

Das soll nicht heißen, das Ding sähe aus wie neu. Das geht bei dem vielen Tragen ja gar nicht. Ich habe den Mantel aber auch nicht voll sich selbst überlassen. Von außen Sichtbar trägt er ein paar ganz deutliche Abnutzungserscheinungen. Zudem sind die Knöpfe nicht original. Als die Nähte anfingen nachzulassen und sich die Knöpfe löste, verlor ich bald einen und beschaffte einen Satz Knöpfe als Ersatz. Leider konnte ich nicht exakt gleiche finden.

Die wahren spuren des Tragens, des Verschleißes und der Laienhaften Reparatur sieht man jedoch weniger, sie liegen im Innern. Die Nähte des Innenfutters sind mehrfach kaputt gegangen. Meine Nähte um alles zusammen zu halten sehen ein wenig aus wie Narben. An einer Stelle ist sogar der Stoff an sich kaputt gegangen, weshalb ich ein Stück Stoff, das ich gerade parat hatte, einnähte damit alles wieder hält.

Ein bisschen gleicht der Mantel damit mir selbst. Nach außen hin ganz wirkend, aber innen kaputt und notdürftig geflickt sein.

gezeichnet, Primo

Das letzte Duell

Nexneo hat mich freundlicherweise beauftragt diese Geschichte zur Begleitung seines Zauberstabes zu schreiben.

Das letzte Duell

„Er sollte ganz zu Ihrer Zufriedenheit sein!“

Alderich nahm den Zauberstab entgegen und wog ihn in der Hand, wobei er versuchte, die Schmerzen in seiner Schulter zu ignorieren. Der Stab war erstaunlich leicht, fast wie ein Spielzeug. Doch gleichzeitig fühlte Alderich die ihm innewohnende Kraft, die sich gleichermaßen wie eine Bürde auf sein Kreuz legte und ihn berauschte. Es schien fast, als wäre er ein paar Zentimeter gewachsen, nachdem er das kühle Holz ergriffen hatte. Weiterlesen „Das letzte Duell“

Okarina of Time, Erfahrungsbericht

Zwischenspiel 4: Für diesen Bericht werde ich um diverse Spoiler wohl definitiv NICHT herumkommen, also werde ich das hier gar nicht erst versuchen. Wer also einige meiner Meinung nach eher interessanteren Begebenheiten des Spiels noch selbst erspielen will, kann den Beitrag hier getrost ignorieren.

Nachdem die Geschichte bisher zu einem gewissen grad so dahinplätscherte – seit dem Sterben des Deku Baumes ist nichts gewaltiges mehr passiert – nimmt sie nun enorm an fahrt auf. Zum einen hat man nun ein langfristiges Ziel erreicht: Die drei Heiligen Steine zu sammeln. Und das tritt eine Lawine an Ereignissen los. Begibt man sich in Richtung Schloss Hyrule, wird man an der Zugbrücke zur Stadt angehalten. Prinzessin Zelda stürmt auf einem Schimmel, begleitet von ihrer Zofe Impa aus der Stadt und schafft es gerade eben so die Okarina der Zeit in den Graben zu werfen. Weiterlesen „Okarina of Time, Erfahrungsbericht“

Zu unpersönlich?

Ich habe festgestellt, in letzter Zeit ist mein Blog doch ein wenig … unpersönlich geworden, nicht wahr? In den letzten Einträgen habe ich mich hauptsächlich mit fantastischen oder vielleicht auch philosophischen Themen auseinandergesetzt, vielleicht auch mit ein bisschen Spielbezogenen Kram dazwischen. Okay, vielleicht wirkt das auf mich mehr als das tatsächlich der Fall ist. Aber ein wirkliches Update aus meinem Leben, gab es nun wirklich nicht mehr. Das möchte ich in Zukunft, und wohl auch mit diesem Beitrag, ein wenig ändern. Weiterlesen „Zu unpersönlich?“